Parkour
Siegsdorf
Was ist Parkour?

Offizielle Definition

Parkour
bezeichnet eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Der Parkourläufer (franz.: le traceur = "der, der eine Linie zieht") bestimmt seinen eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum - auf eine andere Weise als von Architektur und Kultur vorgegeben. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und -kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als "Kunst der effizienten Fortbewegung" bezeichnet.

Parkour ist nicht wettbewerbsfähig. Es kann auf einem Hindernisparcours durchgeführt werden, oder wird in der Regel in einer kreativen Neuinterpretation eines subversiven, urbanen Raumes praktiziert. Parkour beinhaltet 'sehen' der Umwelt in einer neuen Art und Weise, und die Vorstellung der Möglichkeiten für die Bewegung um ihn herum.

Entwickelt wurde Parkour von Raymond Belle, seinem Sohn David Belle und anderen in den späten 1980er Jahren. Parkour wurde in den späten 1990er Jahren und 2000er Jahren populär durch Spielfilme, Dokumentarfilme und Werbung.
Raymond & David Belle
Raymond Belle wurde 1939 in Vietnam geboren und schon in der Schule als Soldat für die französische Armee ausgebildet. Bereits im Alter von 12 Jahren trainierte er effiziente Fluchttechniken mit einigen Kameraden um seine Überlebenschancen im Krieg zu steigern. Diese Fertigkeiten verschafften ihm später in Frankreich eine Stelle bei der Pariser Feuerwehr in der Einheit "Sapeurs pompiers de Paris", in Folge dessen er mehrere Auszeichnungen erhielt. David Belle wurde am 29. April 1973 in Fécamp (Frankreich) geboren. Im Kindesalter übte er das Turnen und Leichtathletik, trainierte aber durch seinen Vater beeinflusst lieber in der freien Natur, wo er die Bewegungen praktisch anwenden und nutzen konnte. Ende der 1980er Jahre übertrug er spielerisch diese Methode auf die urbane Beton- und Stahl-Landschaft des Pariser Vororts Lisses. Aus den spielerischen Verfolgungsjagden der Kinder über Treppen, Tischtennisplatten, Papierkörbe und kleinere Bäche entwickelten die Freunde als Jugendliche durch Einbeziehung immer schwierigerer Hindernisse wie Mauern, Zäune, Baugerüste - später auch Gebäudefassaden und Hochhäuser - Le Parkour.
Grundgedanken
Belle selbst sieht Parkour nicht nur als Sportart, sondern vielmehr als kreative Kunst, die dabei helfe, die eigenen, durch Körper und Umweltgesetzten Grenzen zu erkennen und zu überwinden, ohne dabei andere mit seinem Können beeindrucken zu wollen. Hierbei ist es jedoch nicht erforderlich, sich gefährlichen oder waghalsigen Situationen auszusetzen. Die Philosophie von Parkour beinhaltet es, die Voraussetzungen für den Einsatz einer bestimmten Technik abzuschätzen und dabei immer im Auge zu behalten, ob man diese Voraussetzungen erfüllt und die Situation gefahrlos meistern kann:

Ein anderer Aspekt von Parkour ist der respektvolle Umgang des Traceurs mit seiner Umgebung und seinen Mitmenschen. Der Traceur ist auf seine Umgebung angewiesen und sollte deshalb darum bemüht sein, sie intakt zu halten, auch wenn er ungewöhnliche Wege beschreitet, die bei unvorsichtiger Begehung darunter leiden könnten. Ebenso ist er auf das Verständnis seiner Mitmenschen angewiesen, wenn er seinen Weg geht. Also sollte er auch anderen, die ungewöhnliche Interessen haben, offen entgegentreten und nicht von Vorurteilen beherrscht sein.
Die verschiedenen Aspekte von Parkour führen zu einem der wichtigsten Grundsätze: Parkour wird nicht im Wettstreit praktiziert. Dies bedeutet, dass Wettkämpfe jeglicher Art nicht notwendig sind. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Leistung an den Hindernissen und das immer wiederkehrende Erreichen und Verschieben von Grenzen sind Grundlage und Ansporn genug für weitere Trainingsfortschritte.
- Quelle Wikipedia -



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